Die Geschichte der Stadt Prenzlau - Hauptstadt der Uckermark

Quelle »Der Rabe vom Mitteltorturm« - herausgegeben durch den Geschichtsverein zu Prenzlau  

1138          Anlegung einer slawischen Burg (Röwenburg) am Nordufer des Uckersees.
1170          Bau der Sabinenkirche und einer Münzprägestätte.
1187/88     Erste urkundliche Erwähnung des Burgortes Prenzlau mit Markt, Gasthaus, Kirche.

1200          Kaufmannssiedlung und Gemeinde mit St. Nikolai entstanden.
1234          Herzog Barnim von Pommern gründet mit deutschen Kaufleuten eine „freie“ Stadt. 
                 Prenzlau erhält zugleich Zollfreiheit in Pommern und das Recht, Mühlen zu bauen.
1235          Baubeginn der Marienkirche (Vorgängerbau).
1236          Erwerb des Dorfes Wollenthin, des Uckersees und des halben Mellensees 
                 durch die Stadt.
1250          Herzog Barnim gründet das Kloster des Maria-Magdalenen-Ordens (der Reuerinnen),
                   welches später auch als Sabinenkloster bezeichnet wurde.
                   Herzog Barnim von Pommern muß das Uckerland mit Prenzlau den askanischen
                   Markgrafen  Johann I. und Otto III. von Brandenburg überlassen.
                   Urkundliche Erwähnung der Stadt Prenzlau mit Marien-Jakobi- und Nikolaikirche sowie
                   der Neustadt mit der Sabinenkirche und dem Kloster der büßenden Schwestern der
                   heiligen Maria.
  (7.3.)        Das Sabinenkloster erhält das Patronatsrecht über die Kirchen der Stadt von Herzog Barnim.
1251          Markgräfliche Bestätigung der städtischen Besitzungen und Rechte.
1253          Herzog Barnim gründet das Franziskanerkloster. Der Bischof Wilhelm von Kammin
                   wird in der Franziskanerkirche beigesetzt.
1272          Die Nonnen des Maria-Magdalenen-Ordens treten in den Zisterzienserorden über.
1275          Gründung des Domikanerklosters durch den Markgrafen Johann I.,
                   Baubeginn der Klosteranlage.
1287          Markgrafen verleihen den Bürgern das Privileg der Rechtsprechung in der Gemarkung
                   und auf dem Markt.
                   Die Stadt erhält das Recht, sich mit einer Mauer und Türmen zu umwehren.
1289-1340 Errichtung des Neubaus der Marienkirche.

1300          Errichtung der St. Georgskapelle vor den Toren der Stadt.
1303          Ein Interedikt und die vom Papst verfügte Exkommunikation der brandenburgischen
                   Markgrafen haben zur Folge, daß für die Prenzlauer Bürger bis 1305 die Kirchen
                   verschlossen bleiben.
                   (1.4.)Die Grüne Apotheke erhält ihr Apothekenprivileg (heute ältestes erhaltenes Deutschlands).
                   Das Uckerland gelangt unter dänisch - pommersche Herrschaft.
                   Prenzlau, Pasewalk und Templin schließen einen Städtebund unter der Vorherrschaft
                   des Königs von Dänemark.
1305          Freiheit der Stadt vom markgräflichen Vogteigericht und Bestätigung des Privilegs der
                   eigenen Rechtsprechung in der Gemarkung und auf dem Markt.
1306          Bau des Untergeschosses des Steintores.
1309          Markgräfliche Münze und Münzmeister in Prenzlau.
                   In einer Urkunde werden erstmals Juden erwähnt.
1315          Das Aufgebot der Stadt Prenzlau kämpft an der Seite des brandenburgischen Markgrafen
                   Woldemar und belagert erfolglos die Städte Woldegk und Neubrandenburg.
                   Verkauf der Fleischscharren durch den Rat an die Knochenhauer.
1316          Markgraf überläßt der Stadt für Kriegsschulden einen Teil des Uckerwaldes.

1319          Heinrich von Mecklenburg gelangt unmittelbar nach dem Tod Woldemars in den
                   Besitz der ganzen Uckermark.
1320          Nach dem Erlöschen des Geschlechts der Askanier fällt die Uckermark für kurze Zeit
                   an die Herzöge Otto und Wartislaw von Pommern - Wolgast. Noch im selben Jahr wird
                   jedoch Markgraf Ludwig mit der Mark belehnt.
                   Prenzlau erhält die obere Gerichtsbarkeit, die Gerichtsbarkeit über die in der Stadt
                   wohnenden Juden, das Eigentum an allen Mühlen, Zollfreiheit in Dänemark und
                   Schiffahrtsrechte nach Pasewalk. Über die schiffbare Ucker bestehen günstige
                   Fernhandelsmöglichkeiten für Getreide.
1324          Die Stadt erhält das Recht, die Schiffahrt mit zwei Prahmen auf dem Uckersee zwischen
                   Prenzlau und Steglitz durchzuführen, die noch 1655 in Gebrauch sind.
                   Privileg der Bäckerzunft.
1325          Ersterwähnung des St. Georg-Hospitals vor dem Schwedter Tor.
1331          Prenzlauer Bürger erobern das dem v. Beenz gehörende feste Raubritterschloß zu
                   Hindenburg (heute Lindenhagen) und zerstörten es.
1336          Erstmals werden Schüler in Prenzlau urkundlich erwähnt.
1340          Fertigstellung der Marienkirche
1342          Vogtei in Prenzlau erwähnt.
1343          Schlußweihe der Marienkirche und der Kirche zum Heiligen Kreuz (heutige Nikoleikirche).
1345          Markgräfliche Münze in Prenzlau.
1348          Prenzlau huldigt dem „falschen“ Waldemar.
                   Städtebund zwischen Prenzlau, Pasewalk, Angermünde und Templin.
1350          Markgraf Ludwig, Ludwig der Römer und Otto der Faule werden von Karl IV. mit der
                   Mark Brandenburg belehnt.
                   Prenzlau erhält alle Rechte über die ansässigen Juden.
                   Tuchmacherzunft, Gewandschneider.
                   Prenzlau erhält zusammen mit anderen kurmärkischen Städten zum sogenannten „falschen“
                   Waldemar und wird deshalb mit der Reichsacht bestraft.
1357          Errichtung eines Fremdenhospitals (Gasthaus-Hospital in der Neustadt).
1360          Prenzlau wird wegen der geduldeten Juden mit dem päpstlichen Bann belegt,
                   alle Kirchen mußten geschlossen werden.
1362          Errichtung des Heiliggeist-Hospitals.
1370          Prenzlau erhält die obere Gerichtsbarkeit.
1373          Kaiser Karl IV. belehnt seinen Sohn Wenzel mit der Mark.
1374          Kaiser Karl IV. und sein ältester Sohn Wenzel (König von Böhmen) weilen mit ihrem
                   Hofstaat im Mai einige Wochen in Prenzlau, um von hier aus Friedensverhandlungen mit
                   dem Fürsten zu führen. Verschiedene wichtige Urkunden wurden hier besiegelt.
                   Darunter auch die, die den dreijährigen Landfrieden (17.5.1374) verkündete.
1375          Kaiser Karl IV. hält sich im September einige Tage in Prenzlau auf, wo er eine Urkunde für
                   das Kloster Chorin ausstellt. Im selben Jahr gab er das sogenannte Landbuch in Auftrag.
1377          Prenzlau zahlte mit 500 Mark Silber genauso viel Landbede wie Berlin / Köln und Frankfurt / Oder.
1379          Die Städte Prenzlau, Templin und Straßburg verbünden sich mit anderen pommerschen
                   Städten zum Schutz gegen Raubritter.
                   Gründung des St. Elisabeth-Hospitals.
1383          Schmiedezunft in Prenzlau.
1393          Waldenser aus Prenzlau vor dem Inquisitor in Stettin.
1399          (25.11.)Schlacht am Karrenberge (bei Neuensund), Prenzlau unterwirft sich den Pommern.
                   Die gefangenen Prenzlauer mußten sich verpflichten, das ungewöhnlich hohe Lösegeld
                   von 60 000 Schock Böhmischer Groschen zu zahlen.
14./15.Jh.  Trotz mehrerer Herrschaftswechsel und Kleinkriege kommt es zum Aufblühen des
                   Handwerks und Handels.

1410          Prenzlau erwirbt Anteile von Sternhagen.
1415          Die Hohenzollern (Burggrafen von Nürnberg) werden mit der Mark Brandenburg belehnt,
                   Prenzlau wird wieder brandenburgisch.
1423          Schuhgewerk in Prenzlau.
1425          Verrat von Prenzlau (Pommern erobern die Stadt).
1426          Endgültige Rückeroberung der Stadt durch den brandenburgischen Markgrafen Johann,
                   Hinrichtung der beiden Bürgermeister Belz und Grieben.
1434          Stadt erhält die Ratsberge.
1440          Erwähnung eines Stadtschreibers.
1441          Gründung der Krämergilde.
1444          Gründung des Gertraud - Hospitals auf dem Neustädter Damm (Errichtung 1447).
1445          200 Prenzlauer Bürger werden von zahlenmäßig unterlegenen Pasewalkern gefangen genommen.
                   Von dem erhobenen Lösegeld erbauten die Pasewalker den Wachturm  „Kiek in de Mark“.
1448          Brauergilde in Prenzlau. Prenzlauer Ratsherren als Schlichter beim „Berliner Unwillen“.
1465          Kopf - und Vermögenssteuer für die Erhaltung der Befestigungen und Gebäude vom
                   Kurfürsten angeordnet.
                   Prenzlau erwirbt die Dörfer Hindenburg und Beenz.
                   (12.6.) Erste geschriebene Stadtordnung.
                   Prenzlau erhält den Titel „Hauptstadt der Uckermark“.
                   Prenzlau erhält das ganze Gelände, auf dem sich der seit 1847 planmäßig aufgeforstete
                   Wald mit Forsthaus Ratsberge befindet.
1481          Gildebrief der Gewandschneider.
1483          (15.6.) Die Stadt wird fast vollständig durch einen Brand zerstört.
1494          Errichtung des Hexenturmes (Grundsteinlegung am 21.4.).
1495/96     Prenzlau erhält einen steinernen Roland.

1507          Prenzlau erwirbt das Dorf Buchholz.
1512          Marienkirche erhält einen neuen Altar.
1515          Kurfürst genehmigt der Stadt einen neuen Viehmarkt.
                   Zünfte der Gilden der Schuhmacher, Kürschner, Leineweber und Wollweber in Prenzlau.
1543          Einführung der Reformation und Säkularisierung der drei Klöster bis 1560.
                   Stiftungsjahr der Lateinschule (später Gymnasium). Erste Kirchenvisitation in Prenzlau.
1544          Das Schwarze Kloster (Dominikanerkloster) geht in den Besitz der Stadt über.
1555          Tischlergilde in Prenzlau. Gründung der Schützengilde.
1557          Zweite Kirchenvisitation in Prenzlau.
1566          Marienkirche erhält eine neue Kirchenglocke.
                   Sie wurde auf dem früheren Johanniskirchhof   gegossen. Pest in Prenzlau.
1569          Prenzlau erhält das halbe Dorf Röpersdorf.
1572          Aufruhr der Bürger gegen den Rat.
1576          Aufruhr der Bürger gegen den Rat.
1577          Neues Stadtstatut für Prenzlau. Dritte Kirchenvisitation in Prenzlau.
1582          Pest in Prenzlau.
1585          Quartalgericht für die Uckermark mit Sitz in Prenzlau. Bürgerbücher werden angelegt.
                   Die Marienkirche erhält eine neue Kanzel, die Jakobikirche eine neue Orgel.
1586          Die Jakobikirche erhält einen neuen Altar.
1588          Die letzte Nonne des Sabinenklosters stirbt, das Kloster wird Rittergut.
1589          (22.9.) Ein Seiltänzer balanciert auf einem Seil mit einer Schubkarre zur Spitze des
                   Ostgiebels der Marienkirche.
1596          Der Südturm der Marienkirche erhält einen neuen Turm.
1597          Die Franziskanerkirche (Dreifaltigkeitskirche) wird der lutherischen Gemeinde zur
                   Nutzung übergeben. Die Sabinenkirche erhält einen Kanzelaltar.
1598          Über 150 Einwohner erliegen der Pest.

1600          Vierte Kirchenvisitation in Prenzlau.
1608          (24.11.) Joachim Bährentin wird zum Bürgermeister gewählt.
1609          Die „neue“ Nikolaikirche erhält einen neuen Altar.
1610          Musterung, 54 Mann werden zum Landesaufgebot gestellt.
1611          Errichtung eines massiven Hochgerichts (Galgen) in der Nähe der St. Georgenkapelle.
1615          (21.2.) Christoph Süring geboren - Pfarrer und Stadtchronist.
1616          Prenzlau erhält halb Schönwerder.
1619          Wiedererlangung der völligen (oberen) Gerichtsbarkeit und andere Privilegien.
                   Einschränkung der freien Ratswahlen. Unruhen unter der Bürgerschaft.
                   (Tumult der Prenzlauer Zimmergesellen)
1621          Die Nikolaikirche erhält ein Taufbecken.
1621/22     Kurfürst bewilligt die Errichtung einer Papiermühle. Prägung kupferner Pfennige.
1622          Prenzlau erhält halb Sperrenwalde.
1623          Musterung der Bürgerschaft ergab 494 wehrfähige Bürger.
1625          Einführung einer neuen Gerichtsordnung.
1626          Prenzlau zählt 787 Feuerstellen.
1627          Plünderung und Brandschatzung durch Dänen.
1628          (17.6. - 21.6.) Vorbereitungen Arnims zur Belagerung Stralsunds von Prenzlau aus.
                   Wallenstein in Prenzlau.
1630          Über 1 500 Einwohner erliegen der Pest.
1631          (4./5.3.) Gustav Adolf in der Stadt - schwedischer König.
1632          (20. - 22.12.) Gustav Adolfs Leiche wird in der Marienkirche aufgebahrt.
1636          Ständige Einquartierungen und Plünderungen.
1637          300 Einwohner erliegen dem Hunger und der Pest.
1638          Über 500 Pestopfer.
                   Südturm der Marienkirche durch Blitzschlag zerstört. Die Kaiserlichen errichten auf
                   dem Jakobifriedhof eine Schanze. (16.6.) Joachim Bährentin in Prenzlau gestorben.
1640          Einquartierungen und Plünderungen, die Stadttore werden in Brand gesetzt.
1643          107 Häuser bewohnt, 314 stehen leer, 366 sind zerstört.
1648          Letzte schwedische Einquartierung, Ende des 30jährigen Krieges.
                   Einsturz der alten Nikolaikirche.
1665          (6.6.) Genehmigung zur Postzufuhr zwischen Prenzlau und Berlin.
                   Errichtung eines Postamtes.
1673          (23.12) Christoph Süring gestorben.
1674/75     Erneute Besetzung der Stadt durch die Schweden.
1675          Schlacht bei Fehrbelin - Schweden werden besiegt.
1685          Edikt von Potsdam - zahlreiche Hugenotten aus Frankreich kommen in die Uckermark
                   und nach Prenzlau. Prenzlau wird Garnisionsstadt.
1687          Gründung der größten französischen Kolonie der Uckermark in Prenzlau.
                   Das älteste Gemälde der Stadt Prenzlau, das sogenannte Kreuzigungsbild entsteht.
                   (befindet sich zur Zeit in der Nikolaikirche)
1689          Bau einer Ölmühle auf dem „Kuhdamm“.
1694          Bau einer Papiermühle am Neustädter Damm.
1695          Gründung einer deutsch - reformierten Gemeinde.
1696          Errichtung der „Mohren - Apotheke“ in der Königstraße.

1704          (9.8.) Der preußische König Friedrich I. hält mit großem Gefolge auf dem Uckersee eine
                   Schwanenjagd.
1705          (21.10.) Anläßlich der Schwanenjagd (9.8.1704) und auf Antrag der Bürgerschaft wird das
                   Prenzlauer Stadtwappen verändert. Mit der Aufnahme des Schwanes erhält es
                   seine heutige Gestalt.
1706          Errichtung der „Schwan - Apotheke“ am Markt.
1707          Aufbau der ersten uckermärkischen Druckerei in Prenzlau durch Heinrich Denhard.
1710          681 Menschen erliegen der Pest.
1714          Einebnung der Wälle und Gräben. Die Neustadt wird mit Palisaden umgeben.
1715          Der Maler Petzold erstellt eine Stadtansicht Prenzlaus (Kupferstich).
1720          Errichtung des alten Stadtfriedhofs auf dem Gelände des heutigen Stadtparks.
1721 - 1723 Abriß des alten Rathauses.
1722          Johann Christoph Euchler zeichnet den ältesten überlieferten Stadtplan Prenzlaus.
                   Einführung der Akzise.
1724          Errichtung eines neuen Rathauses.
1725          Errichtung der Hauptwache auf dem Marktplatz.
1728          Südturm der Marienkirche erneut durch Brand zerstört.
1730          Errichtung eines Reitstalles.
1733          Heiliggeist - Hospital wird als Armen- und Altenhaus eingerichtet.
                   (12.12.) Christina Friedrich Schwan in Prenzlau geboren - Freund und Verleger Schillers.
1734          Aus dem Quartalgericht wird das Uckermärkische Obergericht.
1735          Abbruch der Klostergebäude des Franziskanerklosters und der St. Johanneskirche.
1737          (21.1.) Der Roland stürzt durch einen heftigen Sturm um.
                   (15.9.) Jakob Philipp Hackert in Prenzlau geboren - weltberühmter Landschaftsmaler.
1738          Südturm der Marienkirche erhält ein Notdach.
1744          Prenzlau als Hauptstadt der Uckermark genannt. Johann Samuel Seckt in Prenzlau
                   geboren - Ratsherr und Autor der ersten gedruckten Stadtchronik.
                   Priestergraben wird neu angelegt.
1745          Ausbau des Neustädter Dammes als Vorstadt.
1751          (16.10.) Friederike Luise, Landgräfin von Hessen - Darmstadt in Prenzlau geboren.
                   Spätere Gemahlin des Preußischen Königs Friedrich Wilhelm II.
1752          Bau der ersten Synagoge.
1756 -1763 Einquartierungen und Plünderungen in der Zeit des Siebenjährigen Krieges.
1755 -1757 Die Jakobikirche erhält einen neuen Turm.
1767 -1770 Errichtung der alten friedrizianischen Kasernen.
1769          Abtragung des Langhauses der alten Nikolaikirche.
1771          Einrichtung einer Botenpost zwischen Prenzlau und Angermünde.
1772          Errichtung einer neuen Ölmühle. Das Rathaus erhält einen neuen Dachreiter.
1774          Letzte öffentliche Hinrichtung auf dem Marktberg.
                   Die Heiliggeistkapelle wird von der französisch - reformierten und der deutsch - reformierten
                   Gemeinde gemeinschaftlich genutzt.
1777          Umbau des Reitstalles in ein Komödienhaus.
1780          (17.8.) Heinrich David Mühlmann in Prenzlau gestorben.
1783          Im Stadtpark wird ein Denkmal für den Bürgermeister Heinrich David Mühlmann errichtet.
1784          Prenzlau hat zwei Vorstädte (den sog. Kuhdamm vor der Altstadt und den Neustädter
                   Damm vor der Neustadt). (7.4.) Apotheker Schulze läßt auf dem Paradeplatz vor dem
                   Steintor einen Montgolfierschen Luftballon steigen.
1785          Gründung der ersten beiden Lesegesellschaften in Prenzlau.
1785-1787 Erste gedruckte Stadtchronik Prenzlaus erscheint.
1787          Errichtung einer Tabakfabrik.
1790          Errichtung einer Baumwollmanufaktur.
1795          Errichtung des Palais des Prinzen Ferdinand von Braunschweig-Öls in der Klosterstraße.
                   (18.2.) Ernst Ferdinand August in Prenzlau geboren - Erfinder des Feuchtigkeitsmessers.
1796          Gründung der Freimaurerloge „Zur Wahrheit“.
                   (20.11.) Karl August Kanzow in Prenzlau geboren - 37 Jahre lang Stadtverordneter.
1797          (1.6.) Eröffnung der Uckermärkischen Land-Armen-Anstalt.

1802          (15.4.) Carl Friedrich Grabow in Prenzlau geboren
1838-1874 Oberbürgermeister,
1848           Präsident der preußischen Nationalversammlung,
1862-1866 Präsident des preußischen Abgeordnetenhauses.
1805          (22.10.) Adolf Stahr in Prenzlau geboren - Schriftsteller.
1806          (28.10.) Hohenlohne kapitulierte mit 10 000 preußischen Soldaten
                    vor 1 500 Franzosen in   Prenzlau.
1807          (28.4.) Jakob Philipp Hackert in Florenz verstorben - Landschaftsmaler.
1809          Erste Stadtverordnetenversammlung nach der Steinschen Reform.
1815          Herausgabe einer Wochenschrift „Uckermärkischer Beobachter“ durch Ragoczy.
1815          Christian Friedrich Schwan gestorben - Schriftsteller und Verleger.
1816/17     Der Kreis Uckermark wird in die drei Kreise Prenzlau, Templin und Angermünde aufgeteilt.
                   Umbau der Sabinenkirche.
1819          (20.1.) Johannes Samuel Seckt in Prenzlau gestorben - Ratsherr und Stadtchronist.
1820          Anstelle der alten Bürgerbücher werden nun nur noch Bürgerlisten geführt.
1824          Das Rittergut Graukloster wird eingemeindet.
1825          Errichtung der Anlagen.
                   Regelmäßige Landbriefbestellung,Errichtung einer Fahrpost Prenzlau - Boitzenburg -Lychen
1826          (24.3.) Wilhelm Ferdinand Brodöhl in Prenzlau gestorben - unbesoldeter Stadtrat,
                   Schöpfer der ersten Parkanlagen am Mühlenstrom.
1828          Baubeginn der Kunststraßen (Chausseen).
1831-1833 Errichtung der Töchterschule in der Klosterstraße.
1832          (1.1.) Karl Friedrich - August Witt geboren - Besitzer der Grünen Apotheke.
                   (2.9.) Einweihung des Schauspielhauses. (24.9.) Einweihung der neuen Synagoge.
1835          Umbau des Schwedter Tores. Erneuerung des Roland - Gedenksteins.
                   (3.8.) Grundsteinlegung für das „Schulhaus zu St. Nikolai“,
                   (spätere Mittelschule, heute Schulteil der Diesterweg - Schule).
                   (1.10.) Nach Vollendung der Chaussee von Prenzlau nach Pasewalk wird erstmals
                   Chasseegeld erhoben.
1836          „Institut der Tierschau und des Pferderennens“ in Prenzlau gegründet.
1837          Einweihung der Mittelschule. (13.10.) Oberbürgermeister Busch gestorben.
1837 - 1841 Errichtung des Gymnasiums (heutige Lindenschule).
1838          Carl Friedrich Grabow wird Bürgermeister von Prenzlau.
                   Das Landhaus an der Baustraße wird Sitz des Landrates.
1839          Beginn der Separation.
1840          Abriß der Klostergebäude des Sabinenklosters. Gründung einer Likörfabrik.
                   Abriß der Scharren auf dem Markt.
1841          Errichtung der Land - Armen- und Korrigendenanstalt (Gebäude heutiger Stadtverwaltung).
                   (18.6.) Einweihung des Heldenkreuzes bei Schönwerder.
                   (14.10.) Einweihung des Schützenhauses.
                   (15.10.) Einweihung des neuen Gymnasiums (heutige Lindenschule).
1842          Gründung der „Sparkasse des Prenzlauer Kreises“ in Prenzlau.
                   (21.4.) Abriß des alten Gymnasialgebäudes an der nordwestlichen Ecke der Marienkirche.
                   (15.10.) Grundsteinlegung des Mühlmannstiftes.
1843          Abriß des Packhofgebäudes am Rathaus. Torschreiberhaus am Schwedter Tor errichtet.
                   (April) Bau der Chaussee nach Wolfshagen.
                   (13.6) Alexander von Humboldt weilt in Prenzlau bei seinem Freund C. E. Meinicke.
                   (29.7.) Johannes Schmidt in Prenzlau geboren - Sprachforscher, Universitätsprofessor
                   in Bonn und Berlin, Mitglied der Akademie der Wissenschaften.
1844          Übergabe eines Neubaus für die „Magistrats - Registratur“ und für das Polizeibüro,
                   welcher am Rathaus entstand. (1.10.) Fertigstellung des Mühlmannstiftes.
1846 - 1865 Instandsetzung der Franziskanerkirche.
1847          Prenzlauer Handwerkerverein gegründet.
                   (27.7.) Gründung der Prenzlauer Synagogengemeinde.
1848          Abbruch der Zwingeranlage des Stettiner Tores.
                   August Mieck in Schwerin geboren - Herausgeber der „Prenzlauer Zeitung und Kreisblatt“.
1849          (3.3.) Der demokratische „Volksverein an der Ober-Ucker“ wird zum
                    „Uckermärkischen Volksverein“.
                    Er setzt sich für die Wiedereinführung des allgemeinen Wahlrechts ein.
1850          Julius Dörr in Prenzlau geboren - Heimatdichter.
                   Beginn einer verstärkten Auswanderung vor allem der Landbevölkerung aus der Uckermark
                   nach Übersee. Die ersten Briefkästen werden aufgestellt.
                   (1.1.) Emil Bahrfeldt in Prenzlau geboren - bedeutender Numismatiker.
1853          (2.10.) Franz Wienholz in Prenzlau geboren - Besitzer der Margarinefabrik.
1854          Errichtung einer Schwefelholzfabrik. Umbau des Palais in der Klosterstr. zur Stadtschule I.
1855          (1.3.) Richard Sendke in Bagemühl geboren - Lehrer, Heimatdichter und Schriftsteller.
1856          Oskar Bähr geboren. Errichtung der Eisengießerei und Maschinenbauanstalt Hoffmann.
                   (10.4.) Gründung des Voschußvereins in Prenzlau (Vorläufer der Volksbank).
                   (22.5.) Gründung einer höheren Privat - Mädchenschule in der Klosterstraße.
1858          Errichtung einer Gasanstalt und einer ersten Telegraphenstation.
1860          Umbau des Stettiner Tores (Öffnung der alten Toreinfahrt) und des Torschreiberhauses.
                   Prenzlau hat vier Vorstädte (Berliner, Neubrandenburger, Stettiner und Schwedter Vorstadt)
1861          Die beschädigte Glocke der Marienkirche wird in Stettin umgegossen.
                   (Aug.) Baubeginn der „Uckermärkisch - Vorpommerschen Eisenbahn“.
1862          (10.10.) Ankunft des ersten Eisenbahnzuges aus Angermünde.
1862/63     Der Richtstein wird verkleinert und im Straßenpflaster eingelassen.
1863          (16.3.) Eisenbahnlinie Angermünde - Prenzlau - Anklam wird eröffnet.
                   (26.10.) Eisenbahnlinie von Angermünde nach Stralsund durch den König eingeweiht.
1865          (10.1.) Eröffnung des heutigen Friedhofes.
                   (1.8.) Schließung des alten Begräbnisplatzes im heutigen Stadtpark.
                   (25.10.) König Friedrich Wilhelm IV. schenkt den beiden reformierten Gemeinden
                    der Stadt Prenzlau die Dreifaltigkeitskirche (Franziskanerkirche).
1866          (Febr.) Erster Wohnungsanzeiger von Prenzlau erscheint.
                   Choleraepidemie in Prenzlau, 1050 Menschen sterben.
1867          Nikolaikirche wird wegen Baufälligkeit geschlossen. (18.2.) Wilhelm Voigt,
                   der sogenannte „Hauptmann von Köpenick“, wird in Prenzlau verhaftet.
1867/68     Errichtung einer Brauerei in der Neustadt.
1867-1874 Restaurierung der Nikolaikirche (feierliche Neueinweihung am 17.5.1874).
1869          (17.11.) Paul Hirsch in Prenzlau geboren - erster preußischer Ministerpräsident
                   nach der Novemberrevolution.
1870/71     155 Einwohner des Kreises Prenzlau fallen im Deutsch - Französischen Krieg.
1870          (8.2.) Die Binnenmühle wird durch einen Brand zerstört.
1871          (4.10.) Gustav Maier in Prenzlau geboren - Soziologe und Historiker.
1872          Im bisherigen Gebäude der Armenschule wird die Knabenmittelschule eingerichtet.
                   Das Gebäude befindet sich in der Nähe der Nikolaikirche. Errichtung der Zuckerfabrik.
1873          Gründung des Kriegervereins.
1874          (17.5.) Einweihung der restaurierten Nikolaikirche.
                   (1.10.) Aufhebung der Mahl- und Schlachtsteuer, Stadttore werden gänzlich überflüssig.
1875          (26.5.) Max Lindow in Fahrenwalde geboren - Prenzlauer Heimatdichter.
                   (13.6.) Einweihung des Grabow - Denkmals im Stadtpark.
                   Abbruch des Stettiner und des Steintores.
1876          (11.6.) Karl Heinrich Strobel in Prenzlau gestorben - verdienstvoller Kämmerer,
                   schuf u. a. den Stadtpark. (18.10.) Grundsteinlegung des Kriegerdenkmals.
1877          (16.8.) Einweihung des Kriegerdenkmals. Abbruch des Berliner Tores (Neustädter Tor).
                   (19.4.) Abbruch des Königstores (Kuhtor). Gutsbezirk Sabinenkloster wird eingemeindet.
1878          (23.9.) Ubergabe des Offizierskasinos in der Stettiner Straße (heute Dresdner Bank)
1879          (25.5.) Stapellauf des ersten Dampfschiffes auf dem Uckersee.
1879 -1882 Bau der „Roten Kaserne“.
1880          Fertigstellung des Garnisonslazarettes in der Karl - Marx - Straße.
1881          Gründung der Freiwilligen Feuerwehr.
1882          (1.4.) Die beiden am Markt garnisonierten Bataillone des 64. Regiments ziehen in die neue
                    Kaserne (heute Rote Kaserne). Mit ihnen zog auch die Wache ab.
1884          (21.4.) Eröffnung der Neustadtschule in der Badestraße.
1885          Baubeginn des Landratsamtes in der Stettiner Straße.
1886          (2.12.) Das neue Postamt in der Friedrichstraße wird übergeben.
1888          Gründung des Vereins „Prenzlauer Segler“.
                   Vereinigung der deutsch- und der französisch reformierten Gemeinde in Prenzlau.
                   (5.10.) Einweihung des Landratsamtes.
1889          (3.4.) Gründung einer Molkereigenossenschaft in der Triftstraße.
                   (26.5.) Erste Segelbootsregatta auf dem Unteruckersee (10 Segelboote).
                   (25.11.) Eröffnung des Prenzlauer Schlachthofes in der Kietzstraße.
1890          (Aug.) Dreitägiger Streik der Prenzlauer Schlächterinnung.
1892          Gründung des „Arbeitergesangvereins Eichenkranz“ in Prenzlau.
                   (19.9.) Katholische Kirche fertiggestellt und kirchlich geweiht.
1893          (11.7.) Erste Hinrichtung auf dem Hof des Prenzlauers Gerichtsgefängnisses.
1894          (1.4.) Das Lehrerseminar konnte nach zweijähriger Bauzeit übergeben werden.
1895          (1.7.) Eröffnung des öffentlichen Fernsprechnetzes in Prenzlau.
1896          Bau der Margarinefabrik.
1898          Errichtung des Wasserwerkes. Gründung des Prenzlauer Geflügelzüchtervereins.
                   (18.6.) Die Denkmäler des Kaisers Wilhelm I.,
                   Bismarks und Moltkes werden auf dem Marktplatz enthüllt.
1899          Neuer jüdischer Friedhof am „Süßen Grund“ angelegt. Errichtung des Wasserturmes.
                   Eröffnung der Bahnlinie Prenzlau - Templin.
                   Umbenennung des südlichen Teiles des Marktberges in "Wittstraße".
                   (11.9.) Eröffnung des Uckermärkischen Museums in der Heiliggeist . Kapelle.
 1902          Kreisbahnen führen von Prenzlau nach Strasburg, Fürstenwerder, Löcknitz u. Klockow.
                   (14.10.) Eröffnung der Volksbibliothekin der Roßstraße (heutige Vincent - Straße).
1903          Errichtung der „Volks - Badeanstalt“ am Uckersee.
                   (31.10.) Enthüllung des Luther - Denkmals auf dem Marktplatz.
1905          (20.5.) Beginn eines 66 Tage währenden Streiks in der Eisengießerei Hoffmann.
1906          Bronzestandbild Kaiser Friedrich III. wird vor der Warmbadeanstalt aufgestellt.
1907          Gründung des Konsumvereins in Prenzlau.
                   Eröffnung einer Winterschule. Bau eines Elektrizitätswerkes.
1909          „Freie Turnerschaft“ gegründet.
1911          Errichtung des Kap - Restaurants als Bestandteil der Witt - Stiftung.
1912          Neubau eines Gerätehauses für die Feuerwehr in der Klosterstraße.
                   Plattdeutscher Verein „Unner’n Widenbom“ gegründet.
1914 -1918  630 Prenzlauer fallen im I. Weltkrieg.
1916          Errichtung der Warmbadeanstalt (Vincentbad).
1917          Teile des Kupferdaches der Marienkirche werden für Kriegszwecke demontiert.
1917 -1923  Städtisches Notgeld in Prenzlau.
1918          Prenzlauer Bürgerlisten werden nicht mehr geführt.
1919          (14.9.)    Gründung der Ortsgruppe der KPD.
1920          Errichtung der Badeanstalt. (16.3.) Streik gegen Kap - Putsch, 4 Arbeiter erschossen.
1922          Erste Automobilspritze in Prenzlau.
1923          Das Justizgebäude erhält einen Erweiterungsbau entlang der Korbstraße (Wallgasse).
                   Heute befindet sich hier die Polizeihauptwache.
1924          Der kommunistische „Rote Frontkämpferbund“ (RFB) wird in Prenzlau gegründet.
                   Am Fuße des Wasserturmes, auf der Nordseite, entsteht der erste öffentliche
                   Kinderspielplatz der Stadt. (18.1.) Landratsamt in der Stettiner Straße durch Brand zerstört.
1925          Schließung des Lehrerseminars in der Grabowstraße.
                   (1.2.) Renovierung und Umbau des Landratsamtes abgeschlossen.
1926          Städtisches Oberlyzeum beginnt mit dem Unterricht im Gebäude des
                   ehemaligen Lehrerseminars.
                   Erster Heimatkalender erscheint.
1927          (6.8.) Einweihung des Kreiskrankenhauses. (Nov.) Übergabe der Stadtschule II (Pestalozzi)
1927/28     Bau des Uckerstadions.
1927-1930 Infolge der Wirtschaftskrise 1100 Arbeitslose in Prenzlau.
1928          Beginn der Einebnung des Mittelgrabens. Der Kreis Prenzlau verfügt über 8 Omnibuslinien.
                   Bau eines Altenheimes in der Schwedter Straße.  Alexanderhof wird eingemeindet.
                   (14./15.2.) Erste Uckermarktagung der SA in Prenzlau (unter Beteitigung von 1000 Mann).
                   (16.2.) Erste öffentliche Versammlung der NSDAP in Prenzlau (Im Schützenhaus).
                   (1.10.) Abzug der Reichswehr aus Prenzlau.
1929          (Dez) Ankunft von etwa 1800 Wolgadeutschen in Prenzlau. Sie werden in der
                   Roten Kaserne untergebracht. 66 Kinder und 3 Erwachsene sterben hier, bevor Sie 1930/31
                   Prenzlau überwiegend nach Übersee verlassen.
1930          Das Museum erhält erste Räume im Dominikanerkloster.
1933          (Febr.) Auflösung der Prenzlauer Stadtverordnetenversammlung.
1934          (21.10.) Einweihung des NSDAP - Schulungslagers in Dedelow.
1935          Zwangsauflösung des Konsumvereines in Prenzlau.
                   (28.4.) Erste Kreistagung der NSDAP in Prenzlau. (2.5.) Auflösung der Freimaurerloge.
1935/36     Bau von Siedlungshäusern am Parkrand (Grabowstraße).
1936          Errichtung der Kasernen in der Berliner Straße.
1937          Prenzlau wird Garnisionsstadt der Wehrmacht.
1938          (9.11.) In der Pogromnacht („Reichskristallnacht“) werden die Prenzlauer Synagoge
                   und der alte jüdische Freidhof zerstört.
1942          Letzter Heimatkalender der alten Serie erscheint. Deportation der letzten Prenzlauer Juden.
1944          Ausbau des Feldflugplatzes.
1945          1041 urkundlich registrierte gefallene Prenzlauer im 2. Weltkrieg.
                   (27.4.) Einmarsch der Roten Armee. Das Stadtgebiet wird durch Bomben und direkte
                   Brandlegung zu 85 % zerstört. (Mai) Hermann Kolb wird Bürgermeister.
                   (Juni/Juli) Gründung antifaschistischer Parteien und Massenorganisationen.
                   (Sept.) Durchführung der Bodenreform. (1.10.) Aufnahme des Schulbetriebes.
                   (Dez.) Karl Stoeffen wird Bürgermeister.
1945 -1949 Verhaftungen durch das NKWD (GPU - Keller Friedhofstraße 4 ).
1946          Gründung einer Bäuerlichen Handelsgenossenschaft (BHG) in Prenzlau.
                   (Febr.) Robert Schulz wird Bürgermeister.
                   (24.3.) Zwangsvereinigung der KPD und SPD zur SED im Prenzlauer Fribi - Werk.
                   (24.3.) Gründung der FDJ im Prenzlauer Fribi - Werk,
                   Werner Markau wird zum Ortsvorsitzenden gewählt. (April) Paul Lindemann wird Bürgermeister.
                   (Mai) Gründung des „Prenzlauer Volkschores“.
                   (Nov.) Robert Schulz wird erneut Bürgermeister.
1946 -1950 Enttrümmerung der Stadt.
1947          (30.8.) Gründung des DFD im Fribi - Werk, Marta Kegel wird zur Kreisvorsitzenden gewählt.
                   (14.10.) Erstmals erscheint das „Informationsblatt für den Kreis Prenzlau“ auf 2 A4 Seiten.
                   (Nov.) Gründung der „Gesellschaft zum Studium der Kultur der Sowjetunion“(ab 1949 DSF)
1948          Gründung des Prenzlauer Fanfahrenzuges und des Vereins für Deutsche Schäferhunde.
                   Stadtverwaltung zieht vom alten Kino in das Gebäude der ehemaligen Korrigentenanstalt.
                   Zuckerfabrik, Brauerei ung Eisengießerei Hoffmann werden volkseigene Betriebe.
                   (20.5.) Großkundgebung für Einheit und gerechten Frieden im Kurgarten
                   (unter den Rednern war auch Otto Grotewohl )
                   (1.9.) Umbenennung der „Winterfeld - Schule“ in „Pestalozzischule“.
1949          Neugründung einer Landwirtschaftsschule in der Brüssower Allee.
                   Einweihung des Kindergartens „Jenny Marx“ in der Siedlungsstraße.
                   (6.6.) Umbenennung der „Schwedter Straße“ in „Puschkinstraße“
                   und des alten Lyzeums in „Puschkinschule“
                   (Dez.) HO - Verkaufsstelle in der Karl - Marx - Straße eröffnet.
                   (19.8.) Der Kreistag des Kreises Prenzlau wählt Bruno Schenk zum Landrat.
1950          Beginn weiterer Straßenumbenennungen. Karl Bitter wird Bürgermeister.
                   Gründung der BBS „Heinrich Rau“ in der Franz - Wienholz Straße.
                   (1.4.) Gründung des Kraftfahrzeug - Instandhaltungsbetriebes (KIB) Prenzlau.
1950/51    Wiederaufbau des Hauptbahnhofes und der Lindenschule. Errichtung des Anglerheimes.
1951         Wiederinbetriebnahme des Post- und Fernmeldeamtes.
                   Gründung des „Eisenbahner - Sportvereins Prenzlau e.V.“.
1952          Gründung der Tischtennissektion BSG Lokomotive Prenzlau.
                   Zwangsgründung der ersten Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG).
                   Wiederaufbau der Katholischen Kirche. (13.2.) Grundsteinlegung der Poliklinik.
                   (4.12.) Verwaltungsreform (Länderauflösung) Prenzlau gehört zum Bezirk Neubrandenburg.
1952/53     Wiederaufbau des Postgebäudes. Errichtung der Poliklinik.
1953          (1.1.) Eröffnung der Prenzlauer Musikschule als erste Volksmusikschule im Bezirk.
                   (31.10.) Fertigstellung und Übergabe der Poliklinik.
                   (Dez.) Eröffnung des Prenzlauer Kühlbetriebes.
1954          Einweihung der wiederaufgebauten Kapelle der Jakobikirche.
                   Gründung des Estradenorchesters. Grundsteinlegung für das „Filmtheaters der Freundschaft“.
1955         "Hotel Uckermark“ wird erbaut
                   Restaurierung des Mitteltorturmes. (11.5.) Gründung des Amateurfilmstudios.
1956          Errichtung der Medizinischen Fachschule.
1957          Eröffnung des Heimatmuseums im Dominikanerkloster.
                   (13.4.) Fertigstellung des „Filmtheaters der Freundschaft“.
1958          Heimatkalender erscheint erstmalig nach Kriegsende.
                   Gründung des „VEB Kommunale Wohnungsverwaltung“.
                   Einweihung des Hotels „Uckermark“. Schwäne werden auf dem Uckersee ausgesetzt.
                   (4.6.) Gründung der PGH „Frieden und Aufbau“ in Prenzlau - Maschinenbau und Schlosser.
1959          In der Steinstraße und Baustraße entstehen Neubauwohnungen.
                   Bau einer „Erfrischungshalle im Stadtpark.
1960          Bau des ersten Geflügelkombinates der DDR in Prenzlau (auf dem Gelände des späteren
                   Kondensatorenwerkes in der Franz - Wienholz - Straße).
                   Abriß der Ratshausruine auf dem Marktplatz. Einweihung wiederaufgebauten Jakobikirche.
                   Gründung des ersten staatlichen Dorftheaters in Prenzlau.
                   (9.3.) Der Kreis Prenzlau ist vollgenossenschaftlich.
                   Es bestehen 137 Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften (LPG) mit 6042 Mitgliedern.
1961          Hans Blohm wird Bürgermeister. Prenzlau wird mit Ferngas versorgt.
                   Gründung des VEB Landwirtschaftliches Instandsetzungswerk (LIW).
1962          (21.4.) Eröffnung der „Volkssternwarte“ im Steintorturm als erste Sternwarte im Bezirk.
                   (2.5.) Nach dreijähriger Bauzeit wird der „VEB Uckermärkischer Milchhof“ übergeben.
1963          (28.12.) Der „Hafen“ der Binnenfischerei wird nach 4jähriger Bauzeit übergeben.
1964          Neue Straßenbezeichnungen werden eingeführt.
                   Erste Kreisspartakiade in Prenzlau (800 Teilnehmer).
1965          Errichtung der Lehrwerkstatt in der Brüssower Straße (heute Brüssower Allee).
                   Motorboot „Perle“ verkehrt auf dem Uckersee. Eröffnung des Kreiskulturhauses.
1966          Errichtung der Plattenbauten in der Baustraße am Kreisgericht.
                   Errichtung eines neuen Ehrenmals im Stadtpark für die 354 im April 1945 im Kreisgebiet
                   Gefallenen der Roten Armee.
                   Fertigstellung des Getreide - Großsilos in der Brüssower Allee.
                   (1.3.) Prenzlauer NVA - Objekt erhält den Namen „Otto Grotewohl“.
1966 -68  Wohnbebauung in der Geschwister - Scholl - Straße.
1967         Einweihung des neuen Busbahnhofes.
                  „Uckerperle“ wird Fahrgastschiff auf dem Unteruckersee. Umbau des Kurgartens.
                  (Jan.) Umbau der alten Molkerei am Thomas - Müntzer - Platz zur Wäscherei.
                  (18.5.) Grundsteinlegung für den VEB Armaturenwerk Prenzlau (AWP) mit etwa 1500
                  Arbeitsplätzen.
                  Eröffnung einer Diabetes - Station im Dominikanerkloster.
1968         Erweiterungsbau am alten „Kontakt - Kaufhaus“ in der Friedrichstraße.
1969         Produktionsbeginn im AWP (Keilschieber).
                  Grundsteinlegung der „Ernst - Schneller - Oberschule“ in der Friedhofstraße
                  (29.9.) Gründung der „Uckermärkischen Spießgesellen“
1970         Gerhard Schulz wird Bürgermeister
                  Beginn des Wiederaufbaus der Marienkirche
                  (21.4.) Übergabe der Fußgängerbrücke über die Bahngleise in der Brüssower Straße
                  (1.11.) Gründung des Kondensatorenwerkes
1971         Erste Kreiswehrspartakiade der GST in Prenzlau
                  Fertigstellung „Ernst - Schneller - Oberschule“. Errichtung von Plattenbauten am Igelpfuhl
                  (9.8.) Konsum - Kaufhalle in der Brüssower Allee eröffnet
 1972        (Aug.) Übergabe des Kindergartens im AWP.
                  (Sept.) Übergabe der Artur - Becker - Oberschule am Robert - Schulz - Ring.
                  (Sept.) Eröffnung des neu errichteten Kindergartens in der Dr.- Wilhelm - Külz - Straße.
                  (6.10.) Benennung des Neubauviertels am Igelpfuhl in „Robert - Schulz - Ring“
                  (7.11.) Baubeginn für die Stahlkonstruktion des Daches der Marienkirche.
1973         Übergabe der „Kontakt - Kaufhalle“ in der Friedrichstraße.
1974         Renovierung des Ostgiebels der Marienkirche. Neubau der Seebadeanstalt wird übergeben.
                  (19.8.) Der aus dem Jahre 1730 stammende Exerzierschuppen brennt ab.
1974 - 76  Bau der Hochstraße - heute Brüssower Allee. Übergabe am 30.6.1976.
1975         Das „Kontakt - Kaufhaus“ in der Friedrichstraße wird durch Brand zerstört.
                  (13.8.) Ankunft der ersten Vietnamesen, die hier die deutsche Sprache und Beruf erlernen.
                  (1.10.) Kaufhaus „Magnet“ in der Steinstraße eröffnet.
1976         (4.9.) Letzter Auftritt des Liedermachers Wolf Biermann in der St. Nikolai -  Kirche vor
                  dessen Ausweisung aus der DDR.
1977         „Kontakt - Kaufhaus“ in der Dr. - W. - Külz - Straße eröffnet.
                  (Mai) Fertigstellung der Restaurierungsarbeiten am Ostgiebel der Marienkirche.
1978          Wiedereröffnung der HO - Waldgaststätte „Kleine Heide“.
                  (Okt.) Einweihung der „Kleinen Galerie“ des AWP.
1979         Gründung des Prenzlauer Carnevalclub e. V. (PCC).
                  Gründung der „Interessengemeinschaft Denkmalpflege“.
                  Oberer Turmaufbau des Wasserturms wird abgerissen. Erschließung der Kapellen an der
                  Südseite der Marienkirche für Ausstellungszwecke. Errichtung des Feierabend- und
                  Pflegeheims und des Bürohauses (ehem. Parteihaus der SED - Kreisleitung).
1980         Eröffnung des Alters- und Pflegeheims.
1981         Berthold Hesse wird Bürgermeister.
                  Fernbeheiztes Neubaugebiet am Georg - Dreke - Ring mit einer Kaufhalle und einer
                  Kinderkombination ist fertiggestellt.
                  (1.3.) Übergabe eines Kinderheimes für 150 Kinder und Jugendliche in der Klosterstraße.
1983         (14.12.) Grundsteinlegung für 218 Wohnungen in der Friedrichstraße.
1984         Rekonstruktion des Bootshauses. Teilrenovierung des Stadtparks und Aufbau eines
                  Fasanengeheges.
                  (22.6.) 218 Neubauwohnungen in der Friedrichstraße werden übergeben.
                  750 - Jahrfeier der Stadtgründung Prenzlaus.
1986         Neubebauung des Marktberges.
1987         Baubeginn der geothermischen Heizzentrale. 1987-1989 - Der Lange Markt wird bebaut.
1988 - 1994 Renovierung des Mühlmannstiftes in der Neustadt.
1989         Gründungsversammlung des „Neuen Forums“ und der SPD.
                  (1.12.) Gründungsversammlung des „Uckermärkischen Geschichtsvereins zu Prenzlau e.V.“
                  (16.12.) Erster Runder Tisch in Prenzlau.
1990         Gründung des „Prenzlauer Schützenvereins von 1990 e.V.“.
                  (13.2.) Etwa 200 Prenzlauer demonstrieren vor der Botschaft der UdSSR in Berlin gegen die
                  Stationierung sowjetischer Hubschrauber in Prenzlau.
                  (13.2.) Soldatenstreik in der Roten Kaserne.
                  (6.5.) Erste freie Kommunalwahlen nach 1945 in Prenzlau,Jürgen Hoppe wird Bürgermeister
                  (14.9.) Städtepartnerschaft zwischen Prenzlau und Emden.
                  (1.12.) Landrat Wellmann wird durch den Kreistag abgewählt.
                  Neuer Landrat wird Dr. Joachim Benthin.
 1991        (23.1.) Manfred Stolpe und Richard von Weizsäcker werden Ehrenbürger von Prenzlau.
                  (29.1.) Kunstraub in der Prenzlauer Nikolaikirche (16 handgeschnitzte Altarfiguren).
                  (24.5.) Liedermacher Wolf Biermann singt in Prenzlau.
                  (6.6.) Gestohlene Altarfiguren werden zurückgegeben.
                  (11.9.) Die Kreisbahnstrecke nach Löcknitz wird eingestellt.
                  (13.9.) Übergabe des Asylantenheimes am Grünen Weg.
                  (21.8.) Freizug der „sowjetischen“ Kasernen.
1992         (10.2.) Neues Ärztehaus eröffnet in der Friedrichstraße.
                  (11.3.) Straßenumbenennungen: Baustraße, Steinstraße, Friedrichstraße, Kleine Friedrichstraße,
                  Uckerpromenade, Neustädter Damm, Neustadt, Kupferschmiedegang,
                  Stettiner Straße und Marktberg.
                  (17.3.) Marktkauf - Center eröffnet.
                  (29.4.) Eingemeindung von Seelübbe.
                  (31.5.) Die Prenzlauer Ökostation wird ihrer Bestimmung übergeben.
                  (8.12.) Gründung der „Vokskunstvereinigung Uckermark e.V.“.
1993         Prenzlau wird Kreisstadt des Großkreises Uckermark.
                  Gründung der „Werbe- und Interessengemeinschaft Prenzlauer Innenstadt e.V.“.
                  (29.7.) Gründung der Stadtwerke.
                  (Okt.) Eröffnung des Dienstleistungscenters am Georg - Dreke - Ring.
                  (18.10.) Eröffnung der Dresdner Bank in der Stettiner Straße.
                  (19.11.) Aufstellung der Stadtstele. (25.11.) ORB - Sender für Prenzlau errichtet.
                  (16.12.) Jürgen Hoppe wird erneut zum Bürgermeister gewählt, diesmal für 8 Jahre.
1994         (Anfang Januar) Großbrand im „Hotel Uckermark“ (Grund : defekter Kühlschrank)
                  Eröffnung der Gesamtschule mit Gymnasialer Oberstufe an der Berliner Straße.
                  (21.2.) Baubeginn der neuen Musikschule in der Karl - Marx - Straße.
                  (20.5.) Eröffnung des „Hotel Overdiek“ in der Baustraße.
                  (28.5.) Erstes Prenzlauer Stadtfest.
                  (19.8.) Übergabe der Gesamtschule mit Gymnasialer Oberstufe in der Berliner Straße.
                  (18.9.) Gründung des „Zweitakt - Dimension - Prenzlauer Trabant - Club e.V.“.
                  (21.10.) Eröffnung des „Hotel Wendenkönig“ in der Neubrandenburger Straße.
                  (7.11.) Schließung der Prenzlauer Zuckerfabrik.
1995         (6.3.) Grundsteinlegung für die Turnhalle an der Berliner Straße.
                  (26.4.) Straßenumbenennungen: Schulzenstraße, Am Sternberg, Nikolaiplatz, Vincentstraße und
                   Wallgasse.
                  (27.5.) Zweites Prenzlauer Stadtfest.
                  (27.5.) Bahnstrecken nach Gramzow und Strasburg stillgelegt.
                  (Juli) Abriß der Brauereigebäude in der Neustadt.
                  (Aug.) Abriß des Börsenhauses in der Stettiner Straße - zuletzt Deutsche Bank.
                  (13.10.) Ein Großfeuer zerstört das Dach der alten Maschinenwerkstatt Hoffmann.
                  (18.10.) Marienkirche erhält eine neue Turmuhr.
                  (31.10.) Fertigstellung des Fußbodens in der Marienkirche.
                  (1.12.) Haus des Kindes an der Berliner Straße eröffnet.
1996         (18.1.) Beginn der Umbauarbeiten am Hotel Uckermark.
                  (2.3.) Feierliche Einweihung der Turnhalle an der Berliner Straße.
                  (28.6.) Übergabe der Freisportanlagen der Gesamtschule an der B 109.
                  (7.9.) 2. Brandenburg- Tag in Prenzlau (über 100 000 Besucher).
 1997        (3.1.) 20 Grad Kälte in Prenzlau - 30 Wasseruhren eingefroren.
                  (11.1.) Neues Dach für „Alt“- Nikolai - Richtfest für die älteste Pfarrkirche der Stadt.
                  (7.2.) Arbeitsjahr 1997 beginnt mit trauriger Rekordzahl von 27 - Prozent Arbeitslosen.
                  (20.3.) Das 80 Tonnen Fahrgastschiff „Uckerschwan“ wird auf dem Trockendock überholt.
                  (22.3.) Uckermark Kaserne verabschiedet Soldaten nach Bosnien Herzegowina.
                  (27.3.) B 109 wird Baustelle Nr.1 - Neustadt und Neustädter Damm werden geschlossen.
                  (2.4.) Eröffnung des Hauses „Gesundheit am Sternberg“ in der Richard - Steinweg - Str. 4
                  mit Grüne Apotheke, Reformhaus und Sanitätshaus.
                  (4.4.) Eröffnung des „Buchhaus Schulz“ in der Friedrichstraße.
                  (17.5.) Neue Kläranlage offiziell übergeben. Gesamtinvestition von knapp 50 Millionen Mark.
                  (2.6.) „3. Prenzlauer Stadtfest“ mit buntem Programm findet statt.
                  (9.6.) “Uckermärkische Fotoschau“ mit 120 Arbeiten in der Kultur - arche eröffnet.
                  (27.6.) Ausbau der neuen Kreuzung auf B 198 beginnt.
                  (17.7.) Ehemalige „Russensiedlung“ wird zur Top - Wohnadresse - Übergabe am Heideweg.
                  (23.7.) Die neunjährige Loren E. wird im Keller ihrer Großeltern sexuell mißbraucht und
                  umgebracht. („Am Durchbruch“ in Prenzlau)
                  (7.8.) Seebad - Projekt öffentlich vorgestellt - Spaßbad für 27 Millionen geplant.
                  (18.8.) Neues Geschäftsviertel stellt sich vor - Erstes Turmcarre’fest lockt Gäste an.
                  (3.10.) 40 Soldaten nach Bosnien - Einsatz zurück in Uckermark - Kaserne.
                  (7.10.) Kreisstadt investiert in Blindower Turm - Öffnung des Turmes nicht in Sicht.
                  (18.10.) Häuser in Schwedter Straße wechseln den Besitzer.
                  Bundesvermögensamt veräußert Wohneigentum.
                  (23.10.) Ausbau des Oberstufenzentrums Uckermark beschlossen.
                  (31.10.) Neueröffnung des „Hotel Uckermark“.
                  (4.11.) Altarfiguren in ST. Marien wieder aufgestellt.
                  (6.11.) Mutmaßlicher Mörder von Loren E. gefaßt. (19jähriger Torsten T. aus Prenzlau)
                  (11.11.) Schiffsanlegebrücke in Röpersdorf  wird eingeweiht.
                  (20.11.) Neueröffnung des „Hotels Uckermark“
                  (5.12.) Großbrand im Möbellager der Firma Mai in Prenzlau.
1998          (1.1.) Trägerschaft des Kinder- und Freizeitzentrums am Grünen Weg geht an die IG Frauen
                  (9.1.) 6118 Menschen leben im Landkreis Uckermark von der Sozialhilfe.
                  (14.1.) Erste Maschinen für die Hanffabrik in Prenzlau.
                  (7.2.) „Hotel Uckermark“ feiert seinen 40. Geburtstag
                  (8.2.) Wiedereröffnung des Kinder- und Freizeitzentrums am Grünen Weg.
                  (24.2.) Sprengung des 100 m hohen Schornsteins auf dem Gelände der Zuckerfabrik.
                  (4.4.) Frühlingsfest in Prenzlauer City
                  (22.4.) Eröffnung von Mc Donalds, Möbelhaus und Hammer-Markt in Prenzlau.
                  (20.6.) Startschuß zum Bau der A20 fällt in der Uckermark.
                  (9.7.) Gerichtsgebäude in Prenzlau fertiggestellt. 4,8 Millionen Mark wurden investiert.
                  (19./20.9.) 4. Landesmeisterschaften der Jugendfeuerwehren in Prenzlau.
                  (4.11.) Hans Koschnick verabschiedet Prenzlauer Soldaten nach Bosnien.
                  (11.11.) Richtfest für 40 Wohnungen am Sternberg.
                  (23.11) Erster Spatenstich für Bau des Südflügel im Krankenhaus Prenzlau.
                  (2.12.) Finanzamt schließt in Prenzlau - Umzug nach Angermünde.
                  (17.12.) Das Filmtheater in Prenzlau wird nach zweijähriger Umbauzeit wieder eröffnet.

 1999        Das Dominikanerkloster Prenzlau wird nach zweijähriger umfassender Sanierung als Kulturzentrum und Museum eröffnet.

 2000        Prenzlau erhält einen neuen „Roland". Gestiftet von der Volksbank Uckermark, befindet er sich vor dem Hotel Uckermark.

 2001        Durch die Gemeindegebietsreform vergrößert sich Prenzlau um die Gemeinden Güstow, Mühlhof, Klinkow, Basedow,

                 Dedelow, Ellingen, Steinfurth, Schönwerder, Dauer und Blindow

 2007        Die Bebauung auf dem Marktplatz wird abgerissen.

 2009        775 Jahr-Feier Prenzlaus
                 Prenzlau erhält den Zuschlag die Landesgartenschau im Jahre 2013 auszurichten.